E-Bike Sport 45km/h

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MTB Cycletech

Code 25 oder 45 kmh

ab 6449.- / 6849.-

MTB Cycletech

Yak 25/45kmh

ab CHF 4'699.– / CHF 5'199.

MTB Cycletech

Pura Vida Luz man Bosch Custom Bike aufbau auf wunsch... 25/oder45kmh

ab Fr. 4199.-

MTB Cycletech

Libre Luz Bosch Custom aufbau auf wunsch... 25/45kmh

ab 4699.-

Schweiz

In der Schweiz gilt ein E-Bike mit einem maximal 500 Watt starken Motor, welcher bis zu einer Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h unterstützt, rechtlich als Leicht-Motorfahrrad. Ein Fahrrad mit einer Höchstgeschwindigkeit von bis zu 45 km/h (S-Pedelec) gilt rechtlich als Mofa mit Führerschein- und Mofa-Kontrollschild-Pflicht.

Geschichte

 

Specialized Turbo aus dem Jahr 2013

Die ersten Fahrräder, die als E-Bike bezeichnet werden können, existierten bereits vor 1900, allerdings gab es diese Bezeichnung damals noch nicht.

Den Grundstein für das Pedelec-Prinzip legte Egon Gelhard aus Zülpich 1982 mit einer Studie, dem Gelhard-E-Bike. Die Motorunterstützung ist abhängig von der Tretleistung und nur gegeben, wenn die Pedale sich drehen.[Smolik 1] Diese Idee wurde erstmals in einem Rad verwirklicht, mit dem 1990 an der Tour de Sol teilgenommen und die entsprechende Kategorie gewonnen wurde. Es stammte von Michael Kutter, der das Schweizer Unternehmen Velocity (heute Dolphin E-Bikes) gründete, ab 1992 Prototypen auf den Markt brachte und 1995 zur Serienfertigung überging.[Smolik 2] Kutter ist der Erfinder der EVO-Steuerung (EVO steht für Electronic Variable Overdrive).

Ab 1993 verschaffte das japanische Unternehmen Yamaha dem Pedelec unter dem Namen Power Assist größere Verbreitung in Japan. Yamaha führte die PAS-Steuerung ein (PAS steht für Power Assist System).

Ab 1995 wurden die ersten Flyer des im selben Jahr gegründeten Schweizer Unternehmens BKTech AG (heute FLYER AG) in Kleinserie auf den Markt gebracht.[6] Sie wurden auch außerhalb der Schweiz bekannt. In der Schweiz wurde der Markenname Flyer zu einem Synonym für das Pedelec.

Ende der 1990er Jahre beherrschten wenige große Fahrradhersteller (wie Merida, MKB/Yamaha, Kynast) den Markt. 2005 setzte durch den Einsatz der neuen und leichteren Lithium-Akkus nach einer fünfjährigen Flaute ein neuer Verkaufsboom ein. Dazu trugen auch Designveränderungen bei; die E-Bikes wurden „schicker“[Smolik 3] und wirkten weniger als ein Mittel zur Rehabilitation.[Smolik 4]

Durch einige Hersteller (u. a. Victoria) wurde das ursprüngliche Unterscheidungsmerkmal – nämlich der Gasdrehgriff – auch in E-Bikes verbaut. Allerdings musste bei diesen Rädern weiterhin getreten werden, damit sich die Motorunterstützung zuschaltete.[7]

In Deutschland hat sich zwischen 2012 und 2016 die Anzahl der E-Bikes von 1,3 Millionen[8][9] auf 2,8 Millionen[10] mehr als verdoppelt; der Anteil der Elektrofahrräder ist damit auf 13 % gestiegen.

In der Schweiz wurden 2018 erstmals über 100.000 E-Bikes verkauft; rund jedes dritte verkaufte Fahrrad war ein E-Bike.[11]